Endometriose - wie erkenne ich sie und was kann ich tun?

Endometriose - obwohl jedes Jahr in Deutschland rund 30 000 Frauen und Mädchen deshalb behandelt werden, ist die Erkrankung noch relativ unbekannt.

Dabei zählt Endometriose zu den häufigsten gynäkologischen Erkrankungen - und zu den schmerzhaftesten. Die Krankheit kennzeichnet, dass Gewebewucherungen, die der Gebärmutterschleimhaut ähneln, außerhalb der Gebärmutterhöhle zu finden sind. Beispielsweise  im Bauchraum, aber auch an den Eierstöcken oder Eileitern, in seltenen Fällen finden sich Herde gar an Blase oder Darm. Diese Wucherungen können keine Probleme verusachen, aber auch Ursache für einen unerfüllten Kinderwunsch sein und erhebliche Schmerzen bereiten. Meist sind es genau diese sehr starken Schmerzen im Unterleib, die oft bis in den Rücken un die Oberschenkel ausstrahlen, die betroffene Frauen schließlich  in die gynäkologischen Praxen und zur Diagnose führen. Da die Symptome so vielfältig sein können, werden viele Betroffene über Jahre von Arzt zu Ärztin geschickt, bis klar ist, woher die Schmerzen kommen. Die an Endometriose erkrankte Influencerin Anna Wilken hat über ihren Leidensweg ein lesenwertes Buch geschrieben. Belastend waren für sie nicht nur die extremen Schmerzen sondern auch das teilweise grobe Unverständnis, das ihr von Mediziner*innen entgegenschlug: „Ich war das Scheidungskind, das über Schmerzen Aufmerksamkeit will." Für Anna hängt der Umstand, dass Endometriose noch immer, gerade unter Männern weitgehend unbekannt ist damit zusammen, dass auch der Themenbereich Regelblutung noch immer tabuisiert wird.

Deshalb begrüßen wir von pjyrity, dass im Zuge von Femal Empowerment vermehrt über das Thema Periode, Monatshygiene und Schmerzen gesprochen wird, denn diese Themen betreffenen nun einmal Frauen und Mädchen für eine erhebliche Zeit ihres Lebens.

Endometriose sollte unbedingt behandelt werden, da ansonsten die Gefahr besteht, dass sie sich weiter ausbreitet. Die gängigste Methode ist dabei, die Wucherungen durch eine minimalinvasive Bauchspiegelung zu entfernen. Bis die Betroffenen danach wieder auf den Beinen sind, sollten mindestens vier Wochen Ruhe und wenig Bewegung gegegben sein. Neben Anna Wilken gehen inzwischen auch einige andere prominente Frauen offen mit ihrer Erkrankung um und machen es dadurch einfacher, über dieses Thema zu sprechen: Beispielsweise die Autorin Lena Dunham oder Model Lilli Becker.

Lesenswert zum Thema: 

Anna Wilken: In der Regel bin ich stark

Sylvia Mechsner: Endometriose - die unterschätzte Krankheit

 

Quellen: 

Apothekenumschau

Frauenärzte im Netz

Stiftung Endometriose-Forschung 

 

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